18. - 20. September 2026
"Authentisch sein: Wenn ich sein kann, wie ich bin wird vieles leichter"
Dieses Seminar wird von Stefan Schadenhofer und Wolfgang Schagerl geleitet
13. - 14. November 2026
"Von Selbstkritik zu Selbstakzeptanz""
22. - 23. Jänner 2027
"Im Körper zuhause – Spüren, Verstehen, Wachsen "
5. - 6. März 2027
" Spuren der Nacht – Im Dialog mit deinen Träumen"
Dieses Seminar wird von Barbara Zorman und Wolfgang Schagerl geleitet
16. - 18. April 2027
"Innere Vielfalt als Stärke – Persönlichkeitsanteile bewusst erleben."
Dieses Seminar wird von Stefan Schadenhofer und Wolfgang Schagerl geleitet
Unsere Seminare bieten Raum für persönliche Themen, die Sie bewegen. Das bedeutet, Themen oder Probleme, die aktuell beschäftigen oder belasten, können eingebracht und bearbeitet werden. Es besteht keinerlei Verpflichtung, sich zu öffnen oder etwas zu tun, das sich nicht gut anfühlt. Jede*r entscheidet selbst, was sich im Moment stimmig anfühlt und in welchem Tempo gearbeitet werden möchte.
Dies ist ein möglicher Ablauf des Seminars. Da der Fokus auf dem Gruppenprozess liegt, sind Veränderungen im Verlauf jederzeit möglich:
Tag 1 – Ankommen & Einstieg
Nachmittag (ca. 16:00 – 18:00 Uhr)
- Ankommen & Begrüßung: Zeit, um in Ruhe einzutreffen, Ankommen im Raum, kurze Orientierung zum Ablauf.
- Kennenlernen: Vorstellungsrunde mit kreativen oder körperorientierten Übungen, um Vertrauen und eine offene Atmosphäre zu schaffen.
- Individuelle Themenfindung: Die Teilnehmenden klären für sich, mit welchen persönlichen Anliegen oder Fragen sie in das Seminar gehen möchten. Methodisch unterstützt durch Übungen oder geführte Reflexion.
- Übungen zur Einstimmung: Erste kleinere Praxisübungen, um den Zugang zu inneren Prozessen und Anteilen zu erleichtern.
Abend (ca. 18:30 – 20:30 Uhr)
- Prozessarbeit: Praktische Übungen, Encounter
- Reflexion im Plenum: Gemeinsamer Austausch über Erfahrungen und erste Erkenntnisse.
Tag 2 – Vertiefung & Integration
Vormittag (10:00 – 13:00 Uhr)
- Körperarbeit zur Einstimmung: Übungen zur Präsenz, Erdung und Körperwahrnehmung (Atemarbeit, Bewegung, achtsame Körperübungen).
- Vertiefung in die Prozessarbeit: Arbeit an individuellen Themen, unterstützt durch Kleingruppen, Partnerübungen oder geleitete innere Reisen.
- Begleitende Reflexion: Austausch im geschützten Rahmen, um die gemachten Erfahrungen zu verankern.
Nachmittag (ca. 14:30 – 18:00 Uhr)
- Prozessarbeit in der Gruppe: Arbeit an den persönlichen Anliegen, begleitet durch die Gruppe und die Seminarleitung. Raum für tiefere Auseinandersetzung, Begegnung mit Widerständen, Ressourcen und neuen Perspektiven.
- Integration: Übungen zur Zusammenführung und Verankerung der Erfahrungen (z. B. kreative Ausdrucksformen, Ritual, Visualisierung).
Abschlussrunde: Gemeinsamer Austausch über das Erlebte, Feedback und Ausblick, behutsames Abrunden des Seminars
Arbeitsweise
In den psychotherapeutischen Gruppen arbeite ich nach dem personzentrierten Ansatz, der im Mittelpunkt meiner therapeutischen Ausrichtung steht. Ergänzend dazu integriere ich verschiedene Methoden, die den Gruppenprozess vertiefen und unterstützen. Achtsamkeitsübungen fördern die bewusste Wahrnehmung des eigenen Erlebens im Hier und Jetzt. Elemente aus der Encountergruppen-Arbeit schaffen einen Raum für offene, authentische Begegnungen und ermöglichen ein tieferes Verständnis der zwischenmenschlichen Dynamiken. Darüber hinaus fließt der Focusingorientierte Ansatz mit ein, der dabei hilft, innere Prozesse bewusst wahrzunehmen und zu klären. Diese vielfältigen Methoden unterstützen die individuelle und gemeinsame Entwicklung und schaffen eine wertvolle Grundlage für persönliche Einsichten und Veränderungen.
Zudem ist der Einbezug des Körpers und des inneren Erlebens für mich ein wesentlicher und entscheidender Bestandteil einer erfolgreichen Persönlichkeitsentwicklung und Therapie. Diese Elemente tragen maßgeblich zur Ganzheitlichkeit der Psychotherapie bei und fördern ein tieferes Verständnis sowie eine effektivere Bearbeitung psychischer Prozesse.
Hier zur Orientierung einige Themenbereiche, die an den Wochenenden eingebracht werden können. Die Auflistung dient lediglich als grobe Orientierung – jedes Thema, das dich beschäftigt, ist willkommen.
Kränkungen
Kränkungen können tief sitzen und unser emotionales Gleichgewicht nachhaltig stören. Ob im Beruf, in zwischenmenschlichen Beziehungen oder im Alltag – das Gefühl, verletzt oder ungerecht behandelt worden zu sein, kann belastend sein und unser Selbstwertgefühl beeinträchtigen. Die psychotherapeutische Gruppe bietet einen geschützten Raum, in dem du lernen kannst, mit diesen Erfahrungen umzugehen und emotionale Wunden zu heilen.
Scham
Scham ist ein Gefühl, das uns tief im Inneren trifft, uns isoliert und den Blick auf unseren eigenen Wert verzerren kann. Sie entsteht oft aus dem Empfinden, nicht gut genug zu sein oder Erwartungen nicht zu erfüllen – sei es in Beziehungen, im Beruf oder im eigenen Selbstbild. In der psychotherapeutischen Gruppe schaffen wir einen geschützten Raum, in dem dieses belastende Gefühl erforscht und verstanden werden kann, und Wege zur Überwindung dieses Gefühls gefunden werden können.
Schuldgefühle
Schuldgefühle sind ein schweres emotionales Gepäck, das uns auf vielfältige Weise belasten kann. Sie entstehen oft aus dem Gefühl, anderen oder uns selbst nicht gerecht geworden zu sein. Unverarbeitete Schuldgefühle können unser Selbstwertgefühl schwächen und uns daran hindern glücklich zu sein. In der psychotherapeutischen Gruppe bieten wir dir einen geschützten Raum, um dich mit diesen Gefühlen auseinanderzusetzen und Wege zur Veränderung zu finden.
Selbstwert
Unser Selbstwertgefühl beeinflusst, wie wir uns selbst und unsere Beziehungen wahrnehmen. Ein schwacher Selbstwert kann dazu führen, dass wir uns oft kritisch bewerten, uns minderwertig fühlen oder Schwierigkeiten haben, unsere Bedürfnisse und Grenzen klar zu kommunizieren. In der psychotherapeutischen Gruppe bieten wir dir einen geschützten Rahmen, um deinen Selbstwert nachhaltig zu stärken und eine tiefere Akzeptanz für dich selbst zu entwickeln.
Selbstabwertung
Selbstabwertung bezeichnet die negative Bewertung der eigenen Person, Fähigkeiten oder Leistungen. Menschen, die sich selbst abwerten, neigen dazu, ihre Stärken zu übersehen und ihre Schwächen überzubetonen. Dies kann aus Unsicherheit, Perfektionismus oder früheren negativen Erfahrungen resultieren. Selbstabwertung kann das Selbstwertgefühl stark beeinträchtigen und führt oft zu einem Gefühl der Unzulänglichkeit oder des Versagens. Langfristig kann diese Denkweise das emotionale Wohlbefinden und soziale Beziehungen belasten. Ein wichtiger Schritt zur Überwindung von Selbstabwertung ist es, sich seiner eigenen Gedanken bewusst zu werden und eine realistischere, positivere Selbstwahrnehmung zu entwickeln.
Schwierigkeiten im Bereich Beziehungen oder Freundschaften
Viele Menschen kämpfen damit, tiefere Verbindungen aufzubauen, sei es durch mangelndes Vertrauen, Angst vor Zurückweisung oder das Gefühl, nicht verstanden zu werden. In der Gruppe bietet sich die Chance, diese Beziehungsdynamiken in einem sicheren Raum zu erkunden und neue Verhaltensweisen auszuprobieren. Die Gruppenteilnehmer können voneinander lernen, wie sie Nähe zulassen, Konflikte konstruktiv angehen und authentische Verbindungen aufbauen. So hilft die Gruppenpsychotherapie, alte Muster zu durchbrechen und tragfähigere, gesündere Beziehungen zu entwickeln.